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Begegnung mit Papst Franziskus

„Evangelii Gaudium“ und internationale Studierende

Den Herausforderungen für die intellektuelle Welt widmete sich in der vergangenen Woche auf der Grundlage des päpstlichen Schreibens „Evangelii Gaudium“ ein Kongress für die Pastoral internationaler Studierender in Rom. Höhepunkt der Tagung, an der Verantwortliche aber auch StudierendenvertreterInnen aus der ganzen Welt teilnahmen, war die Begegnung mit Papst Franziskus, bei der der Papst sehr klare Worte für sein Verständnis eines Intellektuellen fand:  „Der Intellektuelle wird heute gemeinhin als jemand gesehen, der sich selbst verwirklicht und der Ehrungen einsammelt, oft ohne sich für andere zu interessieren. Dem sollte man ein solidarischeres Modell entgegenhalten: ein Intellektueller, der für das Gemeinwohl und für den Frieden arbeitet. Nur so wird die intellektuelle Welt imstande sein, eine gesündere Gesellschaft aufzubauen.“ Der Papst lobte internationalen Austausch als Weg zur Einübung von Respekt und Toleranz, aber auch zum kritischen Denken und zur Reifung in der Umsetzung und Verteidigung der Werte von Liebe und Barmherzigkeit als zentrale Fundamente einer gesunden Gesellschaft.

In der Begegnung mit Hochschulseelsorger Alois Kölbl brachte Papst Franziskus seine Freude über das Grazer „Quartier Leech“ als Ort des „interkulturellen und (inter-)religiösen Gelingens“ und kirchlichen Wohn- und Begegnungsort für Studierende aus über 40 Nationen zum Ausdruck und gab ihm seine Segenswünsche für die Arbeit der Teams von Katholischer Hochschulgemeinde und Afro-Asiatischem Institut mit nach Österreich. Der aus Syrien stammende AAI-Heimbewohner Fadi Kabbany konnte Papst Franziskus persönlich einen Brief übergeben, in dem er ihn um seine Hilfe bei den Friedens­be­mühungen in seinem Heimatland bat.

(Alois Kölbl)

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